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Widerstand gegen Gentrifizierung — Rigaer 94 und alle anderen Projekte verteidigen!

Foto: Infowand Weisestr. Ecke Herrfurthstr., Neukölln

Innensenator Geisel (SPD) will unbedingt dem Spekulanten und dubiosen Briefkastenfirma-Besitzer der Rigaer 94 bei einer Hausbegehung (angeblich Brandschutz) mit einer Bullenarmada unterstützen. Dafür hatte Geisel schon im März 2021 aus Ungeduld eine halbe Mio Euro in den Sand gesetzt.

Der Anwalt des angeblichen Eigentümers forderte im März, dass die Terroraktion „noch im April und rechtzeitig vor dem 1. Mai stattfinden kann“.

Das dürften einige Politiker:innen angesichts des nahenden 1. Mai anders gesehen haben, obwohl einige Medien bereits über einen heißen Frühling im Vorfeld des 1. Mai spekulierten.

Nun habe sich Innensenator Geisel (nach eigenen Angaben!) mit dem Bezirk Fhain-Xberg und dem sog. Eigentümer geeinigt, legale bürokratische Verfahrensschritte einzuhalten zu wollen, damit die Begehung bis spätestens Ende Mai 2021 stattfinden könne. (UPDATE 04/2021: Wohl eher im Juni. So oder so: alarmiert bleiben!)

Angesichts der bereits statt gefundenen Räumungen von Syndikat, Liebig 34, Obdachlosencamp Rummelsbucht und zuletzt Kiezkneipe Meuterei wissen wir: der Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt muss massiver werden!

Der Revolutionäre 1. Mai 2021 wird daher auch Anknüpfungspunkt zahlreicher Initiativen, Gruppen und Kollektive, die gegen Gentrifizierung und für den Erhalt alternativer Strukturen kämpfen!